Duales Studium Informatik (DSI) bei engram

Darf ich vorstellen...

Duales Studium: DSI`ler
Marvin Franke und Sebastian Cordes (v. l. n. r.)

Marvin Franke. Er ist 19 Jahre alt und hat letztes Jahr sein Abitur an der Graf-Friedrich-Schule in Diepholz gemacht.

Sebastian Cordes – 21 Jahre alt, aus Bremen. Er hat 2013 sein Fachabitur mit dem Schwerpunkt Informatik gemacht, danach drei Semester an der HAW Hamburg Angewandte Informatik studiert.

Beide haben im Sommer ihr Duales Studium Informatik bei engram gestartet – eine Ausbildung, die auf drei Säulen steht. Beide drücken die Schulbank im Schulzentrum Utbremen, studieren an der Universität Bremen Informatik und arbeiten im Team engram.

Ricarda Becker, verantwortlich für den Bereich Ausbildung bei engram, hat mit den beiden über ihr erstes Semester gesprochen.

Warum studiert ihr dual?

Marvin: Ich wollte nicht nur theoretisch etwas über Informatik in einem Studium lernen, sondern gleichzeitig schon viel Praxiserfahrung sammeln. Außerdem habe ich bei einem erfolgreichen Abschluss nicht nur einen Bachelor in der Tasche, sondern gleichzeitig den Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung.

Sebastian: Und als netten Nebeneffekt verdiene ich trotz Studium schon mein eigenes Gehalt – und zwar mit einem Job, der ganz auf die Bedürfnisse meines Studiums abgestimmt ist. Ein normaler Nebenjob steht immer in Konkurrenz mit Vorlesungen oder gar Prüfungen – der Spagat ist kaum zu schaffen.

Wie sieht ein typischer Ausbildungstag bei engram aus?

Marvin: Der typische Ausbildungstag findet während der Vorlesungszeit erst mal gar nicht bei engram statt, sondern in der Uni. Wir waren im ersten Semester beispielsweise nur einen halben Nachmittag pro Woche im Betrieb, einen Vormittag in der Berufsschule – und die restliche Zeit ist für Vorlesungen und Übungen drauf gegangen. Das zweite Semester läuft wahrscheinlich ähnlich ab. Erst dann reduziert sich die Unizeit und wir können häufiger bei engram an Projekten mitarbeiten.

Sebastian: Ein Arbeitstag bei engram startet in der Regel mit unserem A-Meeting: Jede Woche sitzen wir mindestens eine halbe Stunde mit unseren Betreuern in der Ausbildung zusammen, erzählen von unserer Woche in der Uni, der Berufsschule, planen die kommende Woche und haben hier Zeit und Raum über Positives wie auch Negatives zu sprechen. Danach geht dann jeder in sein Team. Marvin arbeitet im E-Learning Team mit und ich im Team eKMS.

Am 1. August ging es für euch los bei engram und bis zum Semesterstart im Oktober habt ihr schon fest in euren Teams mitgearbeitet – und es gibt auch schon erste Ergebnisse …

Marvin: Genau, ich habe zum Beispiel an einem Prototypen einer Quiz-App mit Anbindung an Moodle gearbeitet – und die kommt wahrscheinlich schon bald auf den Markt.

Sebastian: Ich habe für das eKMS schon ein paar kleine Erweiterungen entwickelt: Meine erste Aufgabe war der Multifile-Upload, durch den ermöglicht wird, mehrere Dateien gleichzeitig hochzuladen. Für den Admin-Zugang habe ich eine Möglichkeit der Konfiguration geschaffen. Beides erleichtert die Arbeit mit dem eKMS immens.

Welchen Aspekt findet ihr am spannendsten in eurer Ausbildung?

Sebastian: Gerade das ist toll, dass wir eigenständig im Team arbeiten dürfen – und mit unserer Entwicklung reale Projekte unterstützen. Kommilitonen berichten immer wieder davon, dass sie lediglich Übungsaufgaben im Unternehmen bekommen. Da haben wir es schon besser.

Das erste Semester ist fast rum – wie schafft ihr Schule, Studium und Job unter einen Hut zu bekommen?

Marvin: Das ist schon ziemlich viel mit den drei Ausbildungsorten. Aber es hilft, dass engram immer wieder betont, dass Schule und Studium immer Vorrang haben und man sich bspw. in Klausurphasen auch während der Arbeitszeiten mit so kniffeligen Fächern wie Mathe beschäftigen darf.

Sebastian: Aber man muss sich eben auch abends aufraffen zu lernen. Morgens geht’s zwischen 8 und 9 Uhr in der Uni oder in der Schule los, danach manchmal weiter ins Büro – und dann nach einer kurzen Pause abends noch mal an den Schreibtisch. Da hat so ein Tag schnell mal mehr als 8 Arbeitsstunden. Aber das gäbe es in einem normalen Studium auch, dass man nach den Vorlesungen etwas nachbereiten oder lernen muss.

In 2017 möchten wir erneut zwei DSI`ler einstellen – habt ihr Tipps für die Bewerber?

Marvin: Nichts auf die leichte Schulter nehmen. Ein duales Studium ist anstrengend und darüber muss man sich im Vorhinein bewusst sein.

Sebastian: Rechtzeitig bewerben! Viele Abiturienten möchten Informatik gern dual studieren, da muss man schnell sein.

Würdet ihr euch wieder für ein Duales Studium entscheiden?

Einstimmig: Ja!

Der Blick in die Glaskugel: Wie sehen deine Zukunftspläne aus und welche Perspektiven hast du nach der Ausbildung?

Beide schmunzeln: Eine Zukunft bei engram wäre super.

In der Geschichte von engram gab es bislang fast zu jedem Zeitpunkt einen Auszubildenden – fünf Azubis haben ihren Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Talente zu finden und sie langfristig an uns zu binden, das sehen wir als eine Kernaufgabe in der Personalarbeit bei engram an. Je erfolgreicher die Talentgewinnung, desto erfolgreicher können wir uns auf dem Markt platzieren.

Seit Sommer 2015 bieten wir daher erstmals auch ein Duales Studium Informatik (DSI) an. Duale Studiengänge stehen bei Studierenden und Unternehmen hoch im Kurs, schließlich profitieren hier beide Seiten. Eine Win-win-Situation: Junge Menschen wählen ihren Wunschstudiengang und vereinen Theorie und Praxis in einem - das Unternehmen gewinnt hochqualifizierte und akademisch ausgebildete Nachwuchskräfte, die direkt auf die Ansprüche des Unternehmens ausgebildet sind.

Willst auch du deine Karriere bei engram starten? Dann findest du hier Infos zum Dualen Studium in Bremen – deine Bewerbung geht dann auf direktem Weg per E-Mail an Ricarda Becker: bewerbung@engram.de.

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